Herzlich willkommen auf der Website meiner Privatpraxis für Psychotherapie

Ich bin approbierte psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie, Interpersonelle Therapie) und biete Ihnen in meiner Privatpraxis professionelle, wissenschaftlich fundierte Unterstützung bei der Bewältigung psychischer Schwierigkeiten und persönlicher Herausforderungen.

Sie können sich hier einen Überblick über mein Behandlungsangebot verschaffen.

Gerne können Sie einen Termin für ein zeitnahes Erstgespräch mit mir vereinbaren.

Angebot

Jeder Mensch durchlebt im Laufe des Lebens schwierige Veränderungsprozesse, Krisen und Probleme. In der Regel schafft man es, diese Situationen alleine oder mit Hilfe von Familie oder Freunden zu bewältigen. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, dass Sie sich selbst nicht mehr aus einer kritischen Situation befreien können, Ihr Alltag stark beeinträchtigt ist und Sie einen überdauernden Leidensdruck erleben, können Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und sich an mich wenden. Gemeinsam können wir dann ganz individuell klären, ob und in welcher Form eine psychotherapeutische Behandlung notwendig ist.

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung und Spezialisierung bin ich in der besonderen Lage, Ihnen Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie sowie der Interpersonellen Therapie anbieten zu können. Auf diese Weise wird eine umfassende, zielführende Bearbeitung Ihrer Schwierigkeiten in einem überschaubaren Zeitrahmen gewährleistet.

Die Kognitive Verhaltenstherapie legt den Fokus darauf, problematische Verhaltensweisen und Denkmuster zu erkennen und diese positiv zu verändern. Gemeinsam mit dem Therapeuten werden die Ursachen sowie die aufrechterhaltenden Faktoren der bestehenden Problematik erarbeitet und daraus konkrete Therapieziele abgeleitet. Im Vordergrund der Verhaltenstherapie liegt das aktuelle Problemverhalten, nicht das Unbewusste (Psychoanalyse) oder die Aufarbeitung der Kindheit (Tiefenpsychologie). Ziel der Verhaltenstherapie ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“ und eine Verbesserung der Selbstregulation.

Der Interpersonellen Therapie liegt ein fokussierter, zeitlich begrenzter Ansatz zugrunde (12-20 wöchentliche Sitzungen à 50 Minuten), der keiner bestimmten Therapieschule zugeordnet werden kann. Im Fokus der therapeutischen Arbeit stehen aktuelle zwischenmenschliche Probleme oder Lebensveränderungen, die in wechselseitigem Zusammenhang mit einer affektiven Erkrankung (v.a. Depression) stehen (z.B. Partnerschaftskonflikt, Rollenveränderung im Rahmen von Mutterschaft, Trauer). Die therapeutische Arbeit findet im Hier und Jetzt statt. Die Ziele der Behandlung werden auf die Remission der depressiven Symptome, die Reduktion der interpersonellen Probleme und den Aufbau bzw. Nutzen eines sozialen Netzwerks fokussiert.

Coaching umfasst die Förderung von Veränderungsprozessen. Dies betrifft auch die Unterstützung bei Herausforderungen, die keiner Psychotherapie bedürfen. Durch Coaching kann ich Sie in belastenden Situationen oder bei persönlichen Herausforderungen professionell unterstützen, wenn Sie alleine nicht weiterkommen. Coachingmaßnahmen können entweder reaktiv (als Reaktion auf ein bestehendes Problem) oder präventiv (vorbeugend) eingesetzt werden.

  • Depressionen
  • Stress / „Burnout“ (Diagnostisch ist das Burnout-Syndrom schwer von Depressionen, Anpassungsstörungen oder Ängsten abzugrenzen)
  • Ängste und Panik (Phobien, Prüfungsängste, Panikattacken)
  • Zwangserkrankungen (Zwangsgedanken, Zwangshandlungen)
  • Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Adipositas)
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
  • Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensstörungen im Kontakt mit anderen Menschen
  • Schlafstörungen

Ablauf

Nachdem Sie mich per Email oder Telefon kontaktiert haben vereinbare ich zeitnah ein vertrauliches Erstgespräch mit Ihnen, in dem Sie Ihr Anliegen schildern können und ich Ihnen meine Vorgehensweise erläutern kann.

Danach finden weitere vier probatorische Sitzungen statt, die der Diagnostik und der Therapieplanung dienen. Zudem haben Sie darüber die Möglichkeit, herauszufinden, ob Sie sich in der Therapie wohl fühlen und sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen können. Im Laufe dieser Stunden treffen wir gemeinsam die Entscheidung über eine weitere Therapie.

Die Therapiesitzungen dauern 50 Minuten und finden in der Regel ein Mal wöchentlich statt. Einzelne Sitzungen können gegebenenfalls auch zusammen mit wichtigen Bezugspersonen, wie z.B. dem Partner, stattfinden.

Die Häufigkeit und die Dauer der Behandlung richten sich nach Ihren Anliegen und Beschwerden. Eine Kurzzeittherapie umfasst 25 Stunden, eine Langzeittherapie 45 Stunden.

Psychologisches Coaching dauert in der Regel zwischen einer und 10 Sitzungen, kann aber bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen werden.

Kosten

Die Vergütung richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Die Rechnungen werden – sofern nicht anders vereinbart – jeweils monatlich gestellt.

Privatversicherung und Beihilfe
In der Regel werden die Kosten für eine Psychotherapie von den privaten Krankenversicherungen sowie Beihilfestellen erstattet. Im Einzelfall hängt die Kostenerstattung von dem Vertrag ab, den Sie mit Ihrer Versicherung abgeschlossen haben. Bitte klären Sie möglichst vor Beginn einer Psychotherapie die entsprechenden Konditionen Ihrer Versicherung. Coaching ist keine Heilbehandlung. Daher ist eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung nicht möglich. Für eine 50-minütige Einzelsitzung berechne ich 100,56 Euro (gemäß der GOP). Sollte nach unserer diagnostischen Einschätzung jedoch eine klinisch relevante Symptomatik vorliegen und daher eine Psychotherapie indiziert sein, klären wir gemeinsam das weitere Vorgehen.

Selbstzahler
Interessieren Sie sich für Coaching, Selbsterfahrung oder für unterstützende Gespräche ohne entsprechenden Krankheitswert, so können Sie diese als sogenannter „Selbstzahler“ in Anspruch nehmen. Dies können Sie selbstverständlich auch, wenn Sie möchten, dass Ihre Behandlung nicht bei Ihrer Krankenversicherung vermerkt wird. In einem solchen Fall werden Ihnen die Sitzungen privat in Rechnung gestellt. Die Gebühren richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Kosten bei Terminabsage
Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie ihn bitte mindestens 48 Stunden vorher per Email (mail[at]gajewska.de) oder per Telefon (Anrufbeantworter) ab. Tun Sie dies nicht, kann ich den Termin nicht mehr anderweitig vergeben und muss Ihnen 50 EUR privat in Rechnung stellen.

Dr. Dipl.-Psych. Agnes Gajewska

Ich bin Diplom-Psychologin mit Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin mit staatlicher Approbation.

Meine Fachrichtungen sind Kognitive Verhaltenstherapie und Interpersonelle Therapie. Durch meine Berufspraxis im ambulanten und stationären Bereich verfüge ich über umfangreiche Erfahrung mit einer Vielzahl von psychischen Beschwerdebildern und persönlichen Anliegen.

Meine Schwerpunkte liegen u.a. auf der Behandlung von Angststörungen, Zwangsstörungen, Depressionen, „Burnout“ sowie Schwierigkeiten in besonderen Lebensumständen.

Ich lege großen Wert darauf, qualitativ hochwertige Therapie zu leisten und orientiere mich daher an dem aktuellen Stand der Psychotherapieforschung. Regelmäßige Intervisionen (Austausch mit Kollegen) und fortlaufende Weiterbildungen sind für mich selbstverständlich.

Akademischer Werdegang

  • Okt 2001 – Sep 2006
    • Studium der Diplom-Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Jan 2007 – Sep 2013
    • Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin am “Institut für Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie“ (IVS) in Nürnberg, am „Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung in klinischer Verhaltenstherapie e.V.“ (IVT-Kurpfalz) in Mannheim und über den „Weiterbildungsstudiengang für Psychologische Psychotherapie“ (WAPP) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Okt 2008 – Sep 2012
    • Doktorandin an der Graduate School of Life Sciences (GSLS), Würzburg, und innerhalb des Sonderforschungsbereichs Transregio 58 (SFB-TRR 58) “Furcht, Angst und Angsterkrankungen” (DFG)
  • Okt 2009 – Sep 2012
    • Assoziiertes Mitglied der Research Training Group RTG 1253/1
  • Apr 2013
    • Promotion (Dr. rer. nat.)
  • Jan 2014
    • Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)
  • Mai 2014
    • Eintragung in das Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Bezirksstelle Unterfranken (Arztregister-Nr.: 6700558, LANR: 3545962)
  • Feb 2015
    • Zertifizierung zur Interpersonellen Psychotherapeutin (Prof. Dr. E. Schramm, Universitätsklinikum Freiburg)

Beruflicher Werdegang

  • Dez 2006 – Sep 2008
    • Klinische Psychologin am Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP), Universitätsklinikum Würzburg (Direktor: Prof. Dr. J. Deckert)
  • Okt 2008 – Sep 2012
    • Doktorandin innerhalb des Sonderforschungsbereichs Transregio 58 (SFB-TRR 58) “Furcht, Angst und Angsterkrankungen” (DFG) (Betreuerin: Prof. Dr. Dr. K. Domschke, M.A. (USA))
  • Seit Okt 2008
    • Psychologin der Spezialambulanz für Angsterkrankungen, Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP), Universitätsklinikum Würzburg
  • Seit Apr 2014
    • Post-Doktorandin der AG “Functional Genomics” (Leiterin: Prof. Dr. Dr. K. Domschke, M.A. (USA))
  • Aug – Dez 2014
    • DAAD-Forschungsstipendium für die Florida State University, Tallahassee, Florida, bei Prof. Dr. Brad Schmidt mit dem Ziel, Verfahren zur „Prävention von Angst“ zu erlernen und für den deutschen Sprachraum zu adaptieren
  • Seit Okt 2015
    • Teilselbständige Tätigkeit in einer Privatpraxis für Psychotherapie in Würzburg, Fortführung der Tätigkeit als Post-Doktorandin der AG “Functional Genomics” (Leiterin: Prof. Dr. Dr. K. Domschke, M.A. (USA)) und als Psychotherapeutin der Spezialambulanz für Angst- und Zwangserkrankungen, Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP), Universitätsklinikum Würzburg

Auszeichungen

  • November 2011
    • Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) “Einfluss des ADORA2A Genotyps und Koffein auf die emotionale Reizverarbeitung – ein mehrstufiges Modell der Entstehung von Angst”
  • Mai 2014
    • Gemeinsamer Promotionspreis aus der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft und der Universität Würzburg
  • September 2015
    • Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (DGBP) für NachwuchswissenschaftlerInnen unter 35 Jahren

Mitgliedschaften

  • Gesellschaft für Angstforschung e.V. (GAF)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)
  • Würzburger Bündnis gegen Depressionen

Veröffentlichungen

  • Macatee RJ, Allan NP., Gajewska A, Norr AM, Medley-Raines A, Albanese B, Boffa J, Schmidt NB, & Cougle JR (in press). Shared and Distinct Cognitive/Affective Mechanisms in Intrusive Cognition: An Examination of Worry and Obsessions. Cognitive Therapy and Research.
  • Allan NP, Norr AM, Macatee, RJ, Gajewska A, & Schmidt NB (in press). Interactive effects of anxiety sensitivity and emotion regulation on anxiety symptoms. Psychopathology and Behavioral Assessment.
  • Domschke K, Winter B, Gajewska A, Unterecker S, Warrings B, Dlugos A, Notzon S, Nienhaus K, Markulin F, Gieselmann A, Jacob C, Herrmann MJ, Arolt V, Mühlberger A, Reif A, Pauli P, Deckert J, Zwanzger P. Multilevel impact of the dopamine system on the emotion-potentiated startle reflex. Psychopharmacology (Berl). 2015 Jun;232(11):1983-93.
  • Gajewska A, Blumenthal TD, Winter B, Herrmann MJ, Conzelmann A, Mühlberger A, Warrings B, Jacob C, Arolt V, Reif A, Zwanzger P, Pauli P, Deckert J, Domschke K. Effects of ADORA2A gene variation and caffeine on prepulse inhibition: a multi-level risk model of anxiety. Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry. 2013 Jan 10;40:115-21.
  • Klauke B, Winter B, Gajewska A, Zwanzger P, Reif A, Herrmann MJ, Dlugos A, Warrings B, Jacob C, Mühlberger A, Arolt V, Pauli P, Deckert J, Domschke K. Affect-modulated startle: interactive influence of catechol-O-methyltransferase Val158Met genotype and childhood trauma. PLoS One. 2012;7(6)
  • Domschke K, Klauke B, Winter B, Gajewska A, Herrmann MJ, Warrings B, Mühlberger A, Wosnitza K, Dlugos A, Naunin S, Nienhaus K, Fobker M, Jacob C, Arolt V, Pauli P, Reif A, Zwanzger P, Deckert J. Modification of caffeine effects on the affect-modulated startle by neuropeptide S receptor gene variation. Psychopharmacology (Berl). 2012 Aug;222(3):533-41.
  • Domschke K, Gajewska A, Winter B, Herrmann MJ, Warrings B, Mühlberger A, Wosnitza K, Glotzbach E, Conzelmann A, Dlugos A, Fobker M, Jacob C, Arolt V, Reif, A, Pauli P, Zwanzger P, Deckert J. ADORA2A Gene variation, caffeine, and emotional processing: a multi-level interaction on startle reflex. Neuropsychopharmacology. 2012 Feb;37(3):759-69.
  • Jacob C, Domschke K, Gajewska A, Warrings B, Deckert J. Genetics of panic disorder: focus on association studies and therapeutic perspectives. Expert Rev Neurother. 2010 Aug;10(8):1273-84.
  • Gajewska A, Deckert J. Auswege aus der Angst. Ärztliche Praxis Neurologie Psychiatrie 2010 Mai; 5: 20-23.

Termine

Zu einem Erstgespräch können Sie sich telefonisch während meiner Telefonsprechstunde am Freitag zwischen 12:00 und 12:30 Uhr anmelden oder mir außerhalb der Sprechzeiten auf die Mailbox sprechen: +49 176 82437957

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich außerhalb meiner Sprechzeit wegen laufender Patiententermine nicht direkt erreichbar bin.

Alternativ können Sie sich über unten stehendes Kontaktformular schriftlich zu einem Erstgespräch anmelden.

PatientInnen meiner Praxis können mich zum Zwecke von Terminverschiebungen oder zum Vereinbaren außerplanmäßiger Telefontermine unter Angabe ihrer Telefonnummer und Erreichbarkeit per Email kontaktieren (mail@gajewska.de).